Über Uns

Der Kinderschutzbund möchte eine kinderfreundliche Gesellschaft, in der die geistige, seelische, soziale und körperliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gefördert wird.

Der Kinderschutzbund – Gesamtverband

Ziele

Der Kinderschutzbund (DKSB) setzt sich für die Rechte aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland ein. Er möchte eine kinderfreundliche Gesellschaft, in der die geistige, seelische, soziale und körperliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gefördert wird. Dabei sollen diese an allen Entscheidungen, Planungen und Maßnahmen, die sie betreffen, beteiligt werden. Der Kinderschutzbund mischt sich zugunsten der Kinder und Jugendlichen ein – in der Bundes- und Landesgesetzgebung, bei Planungen und Beschlüssen in unseren Städten und Gemeinden. Er fordert eine Verbesserung der materiellen Lebensbedingungen der Kinder und Familien, eine kinderfreundliche und gesunde Umwelt und gute Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Weitere Informationen zu den Zielen des Kinderschutzbundes finden Sie im Leitbild, im ergänzenden Digitalen Leitbild und im Kinderpolitischen Programm.

Gründung und Wachstum

Der Kinderschutzbund wurde 1953 in Hamburg gegründet und ist im Vereinsregister Berlin-Charlottenburg eingetragen. Heute engagieren sich über 15.000 Ehrenamtliche und 7.000 Hauptamtliche im Kinderschutzbund. Mehr als 50.000 Einzelmitglieder unterstützen durch ihre Beiträge die Kinderschutzarbeit vor Ort und bilden damit die Basis des größten Kinderschutzverbandes in Deutschland.

Verbandsstruktur

Der Kinderschutzbund besteht aus dem Bundesverband, 16 Landesverbänden und über 400 Ortsverbänden. Die Ortsverbände bieten Kindern und Jugendlichen sowie Eltern praktische Hilfe vor Ort. Die Landesverbände unterstützen die Ortsverbände in ihrer praktischen Kinderschutzarbeit, indem sie Fortbildungen anbieten und sie bei der Konzeption von Angeboten beraten. Als Lobbyverbände bringen sie zudem die Interessen der Kinder in die Landespolitik ein. Der Bundesverband unterstützt die Landes- und Ortsverbände, indem er verbandsübergreifende Gremien, Arbeitsgruppen und (Fach-)Veranstaltungen durchführt. Bei allen Vorhaben, die den gesamten Verband betreffen, bezieht der Bundesverband die Landes- und Ortsverbände mit ein. Als Lobbyverband setzt er sich für die Interessen der Kinder und Jugendlichen auf Bundesebene ein und ist Ansprechpartner von Presse und Medien. Dank dieser Verbandsstruktur kann der Kinderschutzbund auf unterschiedlichen Ebenen aktiv sein und gestalten.

Finanzen

Alle Gliederungen des Kinderschutzbundes – der Bundesverband und die Orts- und Landesverbände – sind als gemeinnützige Vereine anerkannt. Sie finanzieren ihre Aktivitäten ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Bußgelder und öffentliche Zuschüsse. Selbstverständlich unterstützen auch einige Unternehmen Projekte des Kinderschutzbundes.


Der Bundesverband

Der Bundesvorstand

Der Bundesvorstand will durch seine fachpolitische Lobbyarbeit Gesetzgebungsprozesse zum Wohle der Kinder beeinflussen. Er bezieht regelmäßig Stellung zu aktuellen Themen, z.B. in Resolutionen oder fachpolitischen Stellungnahmen. Seine Mitglieder sind in zahlreichen Gremien aktiv. Der Bundesvorstand setzt damit gleichzeitig Schwerpunkte für die Verbandsarbeit.

Auf den Kinderschutztagen 2019 in Berlin haben die Delegierten des Kinderschutzbundes die neuen ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder gewählt: Heinz Hilgers (Präsident), Prof. Dr. Sabine Andresen (Vizepräsidentin), Ekin Deligöz (Vizepräsidentin) Prof. Beate Naake (Schriftführerin), Rolf Himmelsbach (Schatzmeister), Heidi Schmieding (Beisitzerin) und Joachim Türk (Beisitzer).

Hier finden Sie für Pressezwecke nutzbare Fotos zum kostenlosen Download.

Die Bundesgeschäftsstelle

Die Bundesgeschäftsstelle ist die operative Verbandseinheit im Bundesverband. Sie verfasst fachliche Publikationen für die Verbandsarbeit, entwickelt Arbeits- und Informationsmaterialien für den Verband und für Fachkräfte, organisiert und führt verbandsübergreifende Gremien, Arbeitsgruppen und (Fach-)Veranstaltungen durch, unterstützt den Bundesvorstand in seiner fachpolitischen Lobbyarbeit und ist neben dem Bundesvorstand Ansprechpartner von Medien und Presse.

Geschäftsführung

Daniel Grein, Geschäftsführer, grein@kinderschutzbund.de
Martina Huxoll-von Ahn, stellv. Geschäftsführerin/ fachliche Leitung huxoll@kinderschutzbund.de
Astrid Schlüter, stellv. Geschäftsführerin/ Leitung Team Verwaltung und Finanzen, schlueter@kinderschutzbund.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Juliane Wlodarczak, Pressesprecherin, wlodarczak@kinderschutzbund.de
Alina Jensen, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, jensen@kinderschutzbund.de
Paula Faul, Pressevertretung, Begleitung Transformationsprozess Verbandszeitschrift, faul@kinderschutzbund.de

Fachteam/ Projekt

Paula Wenning, Fachreferentin für Soziale Sicherung/ Kinderhäuser Blauer Elefant® wenning@kinderschutzbund.de
Konstanze Butenuth, Projektleitung Starke Eltern – Starke Kinder® DIGITAL, butenuth@kinderschutzbund.de
Isabel de Oliveira, Projektmitarbeiterin Starke Eltern – Starke Kinder® DIGITAL/ Kinderhäuser Blauer Elefant®, deoliveira@kinderschutzbund.de

Team Verwaltung & Finanzen

Jenny Wehnert, Spenden & Unternehmenspartnerschaften, wehnert@kinderschutzbund.de
Florian Neudorf, Office/ Verwaltung/ Assistenz der Geschäftsführung, office@kinderschutzbund.de
Maxi Wolff, Veranstaltungsmanagement, wolff@kinderschutzbund.de
Marlies Rockstroh, Rechnungswesen, rockstroh@kinderschutzbund.de
Jenifer Heiden, Verwaltung Spenden/ Bußgelder/ Verbandszeitschrift, heiden@kinderschutzbund.de

Externe Mitarbeiter*innen

Angelika Mattern, Vertrieb Infomaterial, bestellung@kinderschutzbund.de


Jahresbericht

Was für den Kinderschutzbund Bundesverband in den vergangenen Jahren besonders wichtig war, können Sie in den Jahresberichten nachlesen. Darin finden Sie auch Informationen über die Projekte und Positionen zu wichtigen Themen im Kinderschutz.

Jahresbericht 2021
Jahresbericht 2020
Jahresbericht 2019

Kinderschutzbund vor Ort

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Alle Landes- und Ortsverbände in alphabetischer Reihenfolge finden Sie hier.


Der Kinderschutzbund lernt aus seiner Vergangenheit

Unterstützung für Betroffene sexuellen Missbrauchs in Einrichtungen des Kinderschutzbundes

Im Herbst 2013 wurde der Kinderschutzbund mit dem Vorwurf konfrontiert, dass pädophile Netzwerke in den 1980er Jahren versuchten, Einfluss auf ihn zu nehmen. Daraufhin hat der Verband das Göttinger Institut für Demokratieforschung gebeten, eine unabhängige Untersuchung durchzuführen, um die Vorwürfe lückenlos aufzuklären und aufzuarbeiten. Die Untersuchung ist der erste Schritt der innerverbandlichen Aufarbeitung, die den Kinderschutzbund noch lange beschäftigen wird.

Der vorgelegte Abschlussbericht zeigte, dass es auch in Einrichtungen oder Diensten des Kinderschutzbundes Fälle von sexuellem Missbrauch gab. Der Verband nimmt hierzu seine Verantwortung wahr. Wir bitten die Opfer im Namen unserer betroffenen Ortsverbände um Verzeihung. Hilfe und Unterstützung finden sie in der Bundesgeschäftsstelle bei Martina Huxoll-von Ahn. In einem vertraulichen Gespräch können auch weitere Möglichkeiten der Unterstützung besprochen werden.