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Kinder in Krisen- und Kriegsgebieten schützen – Kinderrechte weltweit sichern

Zum Antikriegstag am 1. September mahnt der Kinderschutzbund, Kinder in Krisen und Kriegen weltweit konsequent zu schützen. Denn für Kinder bedeutet Krieg immer den Verlust von Sicherheit, Alltag und oft auch von Zukunftschancen. Sie gehören in allen Konflikten zu den verletzlichsten Gruppen und tragen die Folgen von Gewalt, Flucht und Unsicherheit häufig ein Leben lang.

Kinder erleben Krieg nicht nur als Bedrohung ihres Lebens, sondern auch als tiefgreifende Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen. Sie leiden unter Angriffen, Vertreibung und Gewalt ebenso wie unter den indirekten Folgen von Kriegen: Hunger, Krankheiten, zerstörter Infrastruktur und dem Zusammenbruch von Bildungs- und Versorgungssystemen.

Derzeit wachsen Millionen Kinder unter Bedingungen auf, die ihnen grundlegende Rechte verwehren und ihre Zukunftschancen massiv einschränken. Ihnen wird durch Kriege und Krisen weltweit bereits im frühen Lebensalter die Grundlage für ein sicheres, gesundes und selbstbestimmtes Leben genommen. Dies widerspricht in eklatanter Weise den in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Rechten auf Schutz, Förderung und Beteiligung.

Sabine Andresen, Präsidentin des Kinderschutzbundes, sagt:

„Auch in Deutschland entwickeln Kinder Ängste, weil sie mitbekommen, dass Frieden nicht selbstverständlich ist. Weil sie wissen, sie selbst können Kriege nicht verhindern und weil manche von ihnen auch Kinder mit Fluchterfahrungen in der Kita oder Schule kennenlernen.“

Der Kinderschutzbund bekräftigt am heutigen Antikriegstag seinen Einsatz für:

  • die konsequente Wahrung und Durchsetzung der Kinderrechte weltweit,
  • den besonderen Schutz von Kindern in allen Krisen- und Kriegsgebieten,
  • den Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und psychosozialer Unterstützung für alle betroffenen Kinder sowie
  • politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die Kindern eine sichere Zukunft ermöglichen.

Kriege und Krisen zwingen Kinder gemeinsam mit ihren Familien zur Flucht. Viele von ihnen suchen auch in Deutschland Schutz. Der Kinderschutzbund fordert, dass Aufnahme, Schutz und Integration dieser Kinder verlässlich sichergestellt werden. Deutschland trägt Verantwortung dafür, dass geflüchtete Kinder hier ihre Rechte verwirklichen können – insbesondere das Recht auf Schutz, Bildung, gesundheitliche Versorgung und gesellschaftliche Teilhabe.

Der Kinderschutzbund steht für eine Gesellschaft, die Kinder in den Mittelpunkt stellt – unabhängig davon, wo sie leben oder woher sie kommen. Kinder haben ein Recht auf Frieden, Sicherheit und Zukunft. Dieses Recht gilt weltweit.

Pressekontakt:
Der Kinderschutzbund Bundesverband
Juliane Wlodarczak (Pressesprecherin)
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